Whitepaper: Benchmarking

Whitepaper: Aus Vergleichen lernen – Benchmarking
Wirkungsmessung

Aus Vergleichen lernen: Benchmarking

Wie Kommunikationsabteilungen systematisch von den Besten lernen und Verbesserungspotenziale identifizieren

📅 Juni 2024
📄 AG CommTech | Autor: Jörg Forthmann

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Die wichtigsten Erkenntnisse

Benchmarking ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess zur systematischen Schließung der LeistungslĂŒcke zum Klassenbesten.

Drei Fragen entscheiden ĂŒber den Erfolg: Was ist das Ziel? Wer gehört zur Benchmark-Gruppe? Welche Kennzahlen sind die „wahren” VergleichsgrĂ¶ĂŸen?

Nicht nur Ziel-KPIs, sondern auch vorgelagerte Kennzahlen (Posts, Engagement, Sichtbarkeit) mĂŒssen ins Benchmarking einbezogen werden.

Das KPI-Framework der AG CommTech mit 9 Kennziffern ĂŒber 4 Wirkungsstufen liefert die ideale Grundlage fĂŒr ein systematisches Kommunikations-Benchmarking.

Die Grundidee

Was Benchmarking wirklich ist

Benchmarking ist ein Instrument der Wettbewerbsanalyse. Es bezeichnet den kontinuierlichen Vergleich von Produkten, Dienstleistungen sowie Prozessen und Methoden mit anderen Unternehmen, um die LeistungslĂŒcke zum sogenannten Klassenbesten systematisch zu schließen. Die Grundidee: feststellen, welche Unterschiede bestehen, warum sie bestehen – und welche Verbesserungsmöglichkeiten sich daraus ergeben.


3 entscheidende Fragen

Ohne klares Ziel fĂŒhrt Benchmarking in die Irre

1. Was ist das Ziel? Benchmarking braucht ein klares Ziel. Ohne es entsteht ein unĂŒbersichtliches Geflecht an Verbesserungsoptionen ohne erkennbaren Weg. Benchmarking ist letztlich geprĂ€gt durch viele kleine Schritte auf ein Ziel hin.

2. Wer gehört zur Benchmark-Gruppe? Die richtigen Wettbewerber auswĂ€hlen – besser in der Zielsetzung, aber nicht unerreichbar weit entfernt. Nicht zu groß (Budgets nicht vergleichbar), nicht zu klein (Vergleiche hinken).

3. Was sind die „wahren” Kennzahlen? Ziel-Kennzahlen wie Reichweite oder Reputation sind das Ergebnis eines Kommunikationsprozesses. Auch die vorgelagerten Kennzahlen auf dem Weg – Anzahl der Posts, Engagement, Sichtbarkeit – mĂŒssen ins Benchmarking einfließen, um gezielt Verbesserungspotenziale zu identifizieren.


Das KPI-Framework

9 Kennziffern ĂŒber 4 Wirkungsstufen

Das KPI-Framework der AG CommTech bildet die ideale Grundlage fĂŒr systematisches Benchmarking. Es erfasst die gesamte Wirkungskette der Kommunikation in vier Stufen: Input (Publication, Promotion), Output (Visibility, Engagement, Conversion), Outcome (Action, Resonance, Reputation) und Outflow (Brand Value).

Ein Management-Report zeigt die VerĂ€nderung aller 9 Kennziffern im Vergleich zu einem Benchmark – zum Beispiel Jahr gegen Vorjahr oder gegen Branchen-Benchmarks. So wird auf einen Blick sichtbar, wo StĂ€rken liegen und wo Handlungsbedarf besteht.


Die Effekte

Was kontinuierliches Benchmarking bewirkt

Systematisches Benchmarking liefert mehrere Vorteile gleichzeitig: bessere Einordnung der eigenen Position durch Identifizierung von Best Practices, kontinuierliche Hinterfragung und Optimierung von AktivitĂ€ten und Kampagnen sowie Aufdeckung wichtiger Potenziale im eigenen Unternehmen. DarĂŒber hinaus kann Benchmarking den Teamgeist und die Motivation stĂ€rken – und die WettbewerbsfĂ€higkeit langfristig sichern. Entscheidend: Benchmarking ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess.

Was dieses Whitepaper leistet

Methodik

Klares Konzept fĂŒr den Aufbau eines systematischen Benchmarkings – von der Zieldefinition ĂŒber die Gruppenauswahl bis zur richtigen KPI-Wahl.

KPI-Framework

Das bewĂ€hrte 9-Kennziffern-Modell der AG CommTech macht die gesamte Kommunikationswirkung ĂŒber alle Wirkungsstufen hinweg vergleichbar.

Wettbewerbsvorteil

Wer kontinuierlich benchmarkt, lernt systematisch von den Besten – und verbessert dauerhaft die eigene Kommunikationsleistung.

Autor
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Jörg Forthmann
IMWF

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