- 9. April 2026
- Veröffentlicht durch: bandup media UG
- Kategorien:

Künftige Rollen und Kompetenzen in der Kommunikationsprofession im Wandel der Digitalisierung
Welche Rollen entstehen, welche Kompetenzen werden gebraucht – und wie viel Zeit bleibt noch?
Auf einen Blick
Die wichtigsten Erkenntnisse
KI und Digitalisierung verändern Rollen und Kompetenzprofile in der Unternehmenskommunikation – und zwar mit einer Geschwindigkeit, die wenig Zeit zum Anpassen lässt.
Nur jeder achte PR-Profi setzt KI regelmäßig ein. Die digitale Kompetenzlücke ist real – und wächst weiter.
KI verdrängt keine Menschen, sie verschiebt die Aufgaben: weg von operativen Routinen, hin zu Strategie, Qualitätskontrolle und ethischer Verantwortung.
Fünf zentrale Trends – von Information Inflation bis Decoding Humans – prägen die künftigen Kompetenzprofile in der Kommunikation.
Best Cases von Covestro, Otto Group und Körber zeigen, wie Unternehmen den Rollen- und Skill-Wandel systematisch angehen.
Wandel als neue Konstante
Die Kommunikationsbranche durchläuft einen fundamentalen Wandel, der durch KI und Digitalisierung immer schneller vorangetrieben wird. Traditionelle Kompetenzen – Medienarbeit, Content-Erstellung, öffentliche Auftritte – werden durch KI-gestützte Analysen, prädiktive Intelligenz und automatisierte Prozesse ergänzt und teilweise ersetzt. Manuelle Aufgaben wie Medienmonitoring, Datenanalyse und Content-Generierung, die früher nur großen Kommunikationsabteilungen möglich waren, sind heute über niedrigschwellige KI-Systeme zugänglich.
Zugleich gilt: Die Branche ist noch nicht „digital ready”. Eine Kluft zwischen Anspruch und Realität ist messbar – der Reifegrad bei der Nutzung neuer Technologien bleibt in vielen Kommunikationsabteilungen hinter den Anforderungen zurück.
Communications Trend Radar 2024
Die Studie identifiziert fünf Trends, die Rollen und Kompetenzprofile nachhaltig verändern:
- Information Inflation: Exponentiell wachsende KI-generierte Inhalte erfordern neue Kompetenzen in strategischer Filterung und Qualitätsbewertung.
- AI Literacy: Grundlegendes Wissen über maschinelles Lernen wird zur Pflicht – ergänzt um ethisches Bewusstsein und kognitive sowie soziokulturelle KI-Kompetenz.
- Workforce Shift: Routineaufgaben werden durch Algorithmen übernommen. Teams werden diverser, Arbeitsmodelle flexibler.
- Content Integrity: Deepfakes und KI-Manipulationen erfordern Verifikationskompetenz und medienkritisches Urteilsvermögen.
- Decoding Humans: Neurotechnologien und biometrische Analysen eröffnen neue Kommunikationsformen – und neue ethische Verantwortung.
Von Intuition zu evidenzbasierter Strategie
Nur jeder achte PR-Profi setzt KI im Jahr 2024 regelmäßig ein – Haupthindernisse sind Datenschutzbedenken und Unsicherheit über die Glaubwürdigkeit KI-generierter Inhalte. Gleichzeitig erwarten die meisten Fachkräfte, dass KI qualifiziertes Personal nicht ersetzt, sondern einen erhöhten Bedarf daran mit sich bringt.
Die Kompetenzentwicklung verläuft von inhaltlich getriebener Kommunikation zu datengetriebener Storytelling-Strategie, von manuellen zu automatisierten Prozessen, von Bauchgefühl zu evidenzbasierter, prädiktiver Entscheidungsfindung. KI durchläuft dabei drei Evolutionsstufen: Assistenzsystem → digitales Teammitglied → autonomer Workflow-Manager unter menschlicher Aufsicht.
Neue Rollen, konkrete Praxisbeispiele
Die Studie beschreibt konkrete Rollenprofile für die KI-gestützte Kommunikation – von der strategischen Führungskraft, die KI-Investments verantwortet, bis zum operativen Kommunikator, der KI-Outputs kuratiert und qualitätssichert. Ergänzt durch qualitative Interviews mit führenden Kommunikationsverantwortlichen und Best Cases aus der Unternehmenspraxis:
- Covestro – systematischer Aufbau von KI-Kompetenzen in der Kommunikationsabteilung
- Otto Group – Rollenentwicklung und Skill-Building in einem großen Konzernumfeld
- Körber – integrierte Transformation von Prozessen und Kompetenzprofilen
Konkrete Handlungsempfehlungen schließen die Studie ab und zeigen, welche Veränderungen in welchem Zeitraum nötig sind – und welche Rolle Führungskräfte und das C-Level dabei spielen.
Nutzen
Was diese Studie leistet
Orientierung
Klares Bild davon, welche Rollen und Kompetenzprofile in der KI-gestützten Unternehmenskommunikation entstehen – heute und in den nächsten Jahren.
Forschungsbasis
Fundierte wissenschaftliche Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstands, ergänzt durch qualitative Befragungen führender Kommunikationsverantwortlicher.
Handlungsempfehlungen
Konkrete Empfehlungen für Kommunikationsleitungen: Was ist jetzt zu tun – und wie viel Zeit bleibt noch, bevor der Wandel die Abteilung einholt?
Mitwirkende
Herausgeber, Autoren & Förderpartner
Leiter AG CommTech
GK Unternehmens- und Personalberatung
Förderpartner
Förderpartner
Download
Studie jetzt kostenlos herunterladen
Füllen Sie das Formular aus und erhalten Sie die vollständige Studie „Künftige Rollen und Kompetenzen in der Kommunikationsprofession im Wandel der Digitalisierung” als PDF.
