Kommunikation zielgerichtet steuern mithilfe der Stakeholder Journey

Whitepaper: Stakeholder Journey als Instrument zur Kommunikationssteuerung
Kommunikationssteuerung

Kommunikation zielgerichtet steuern mithilfe der Stakeholder Journey

Ein Baukasten für die Praxis – mit Anleitung, Praxisbeispielen und direkt einsetzbaren Vorlagen

📅 März 2024
📄 AG CommTech – Initiative Stakeholder Journey

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Die wichtigsten Erkenntnisse

Die Stakeholder Journey beschreibt die Entwicklung einer Beziehung zwischen Stakeholdern und einem Unternehmen – und macht Kommunikation planbar und steuerbar.

Vier Phasen – Aufmerksamkeit, Interesse, Wirkung und Verbundenheit – strukturieren jede Journey. In jeder Phase werden Ziele, KPIs, Kanäle, Tonalität und Call to Actions festgelegt.

Anders als die Customer Journey zielt die Stakeholder Journey nicht allein auf Kaufentscheidungen, sondern auf Dialog und Verbundenheit mit allen relevanten Stakeholdergruppen.

Der praxiserprobte Baukasten ist direkt einsetzbar – inklusive zwei realer Use Cases von Schaeffler und DIN.

Was ist die Stakeholder Journey?

Von „was wir euch mitteilen wollen” zu „was wir von euch erbitten”

Eine Stakeholder Journey beschreibt die Entwicklung einer Beziehung zwischen Stakeholdern und einem Unternehmen. Ihr Zweck: das Interesse der Stakeholder durch zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen zu wecken und zu befriedigen, eine Handlung zu motivieren und schließlich dauerhafte Verbundenheit aufzubauen. Die Steuerung erfolgt datengeleitet – in jeder Phase werden Daten erhoben, die das Verständnis der Stakeholder-Interessen schrittweise vertiefen und die Kommunikationsqualität verbessern.

Der entscheidende Unterschied zur Customer Journey: Während diese sich auf Kunden und ökonomische Beziehungen konzentriert, adressiert die Stakeholder Journey alle relevanten Stakeholdergruppen und stellt den Dialog in den Mittelpunkt. Erfolg materialisiert sich dabei in jeder Stufe – wer Aufmerksamkeit erzeugt und Interesse befriedigt, hat seine Kommunikation – je nach Zielsetzung – bereits erfolgreich eingesetzt.


Die 4 Phasen

Aufmerksamkeit → Interesse → Wirkung → Verbundenheit

Jede Stakeholder Journey durchläuft vier Phasen, die durch Call to Actions miteinander verbunden sind. Für jede Phase werden sechs Attribute festgelegt:

  • Taktische Ziele: Was soll in dieser Phase erreicht werden?
  • KPIs: Anhand welcher Indikatoren wird die Zielerreichung gemessen?
  • Kanäle: Welche Touchpoints werden genutzt?
  • Tonalität: Wie werden die Stakeholder angesprochen?
  • Botschaften: Was sollen Stakeholder mitnehmen?
  • Call to Action: Mit welcher Aufforderung werden Stakeholder in die nächste Phase gebracht?

Vom Start bis zur Verbundenheit verschiebt sich die Kommunikation von der 1-zu-n-Kommunikation mit wenigen Stakeholder-Daten hin zum 1-zu-1-Dialog mit tiefen Erkenntnissen über individuelle Interessen.


Praxisbeispiele

Schaeffler und DIN: Wie die Journey in der Praxis funktioniert

Schaeffler AG – Nürnberg Digital Festival: Ziel war die Rekrutierung von Nachwuchstalenten und Positionierung als Digitalisierungs-Arbeitgeber. Die Journey richtete sich an Studierende und Absolventen der Metropolregion Nürnberg. Von der Pressemitteilung und Social-Media-Kampagne in der Aufmerksamkeitsphase über die Landingpage in der Interessenphase bis hin zur Event-Registrierung als Wirkung – und der Aktivierung als Multiplikatoren in der Verbundenheitsphase.

DIN – Normungsroadmap Künstliche Intelligenz: DIN gewann Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft für die Mitarbeit an der KI-Normungsroadmap der Bundesregierung. Die Journey nutzte LinkedIn, Twitter/X, Newsletter und Webinare – mit klar definierten CTAs von der Website-Registrierung bis zur Aufforderung, als Multiplikator weitere Expertinnen und Experten zu gewinnen.


5 Tipps für die Praxis

So gelingt der Einstieg in die eigene Journey

  • Keep it short and simple: Beim Einstieg die Journey auf den Zeitraum einer Kampagne begrenzen.
  • Business-Zweck zuerst: Klären, zu welchem Zweck kommuniziert wird – und daraus taktische Ziele für jede Phase ableiten.
  • CTAs als Tore: Call to Actions so anlegen, dass sie Stakeholder zuverlässig in die nächste Phase bringen.
  • Verbundenheit anstreben: Die letzte Stufe immer auf Kooperation oder Verbundenheit ausrichten.
  • Eine Persona, eine Journey: Zielgruppenspezifische Inhalte entstehen nur, wenn man sich auf eine Persona konzentriert.

Was dieses Whitepaper leistet

Planungsrahmen

Ein strukturierter Baukasten mit allen Phasen, Attributen und Variablen – direkt einsetzbar für die eigene Kommunikationsplanung.

Praxistransfer

Zwei vollständig ausgearbeitete Use Cases von Schaeffler und DIN zeigen, wie die Journey in unterschiedlichen Kontexten konkret funktioniert.

Integration

Die Stakeholder Journey bringt alle kommunikationsrelevanten Disziplinen zusammen – für eine einheitliche Corporate Experience über alle Touchpoints.

Autoren & Mitwirkende der Initiative
+
Klaus Treichel
Consultant
Thomas Mickeleit
KommunikationNeuDenken!
Michael Schmitz
Scompler
Benita Daube
Scompler
Antonia Benz
Schaeffler
Paul Peters
Smava
Julian Pinnig
DIN
Reinhard Mühe
Symrise

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