Impulspapier: KI in der Medienanalyse

Impulspapier: Wie nutze ich KI in der Medienanalyse?
KI & Medienanalyse

Wie nutze ich KI in der Medienanalyse?

Impulspapier der AG CommTech: Was KI in der Medienanalyse leistet, wo ihre Grenzen liegen und der schnellste Weg zur Umsetzung

📅 Februar 2024
📄 AG CommTech – Cluster Wirkungsmessung

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Die wichtigsten Erkenntnisse

Nur jeder FĂŒnfte nutzt KI bereits in der Medienanalyse – obwohl das Potenzial fĂŒr schnellere, tiefere und gĂŒnstigere Analysen enorm ist.

FĂŒr quantitative Daten (ErwĂ€hnungen, Reichweite) braucht es keine KI. FĂŒr qualitative Analysen wie TonalitĂ€t, Themen und Reputation ist sie unverzichtbar.

Gut trainierte KI-Werkzeuge sind bei der TonalitĂ€tsanalyse genauso gut oder besser als menschliche Codierer – die eine Fehlerrate von 15 % haben.

FĂŒr die meisten Kommunikationsabteilungen lohnt sich eine eigene KI-Lösung nicht – der Weg ĂŒber spezialisierte Dienstleister ist kĂŒrzer und zuverlĂ€ssiger.

Status quo

Großes Potenzial, wenig Nutzung

Nur jeder FĂŒnfte nutzt KI in der Medienanalyse – dabei wĂ€re der Bedarf klar: 98 % der Kommunikatorinnen halten Themenanalysen fĂŒr wichtig, 93 % Reputationswerte, 92 % Krisenthemenanalysen. Anspruchsvolle Analysen sind in der Praxis jedoch selten, weil die traditionelle hĂ€ndische Codierung aufwĂ€ndig und teuer war. KI verĂ€ndert das grundlegend.


Wozu KI – und wozu nicht

Der entscheidende Unterschied zwischen ZĂ€hlen und Verstehen

Quantitative Informationen wie die Anzahl der ErwĂ€hnungen, Reichweite oder die Verteilung ĂŒber KanĂ€le entstehen durch einfaches ZĂ€hlen – dafĂŒr braucht es keine KI. Monitoring-Dienste liefern das seit Jahren zuverlĂ€ssig.

FĂŒr qualitative Informationen – TonalitĂ€t, Themenanalyse, Image- und Reputationswerte – ist KI hingegen unverzichtbar. Diese Analysen erfordern ein VerstĂ€ndnis des Inhalts, das frĂŒher hĂ€ndisch codiert werden musste: teuer, zeitaufwĂ€ndig und fehleranfĂ€llig. KI liefert heute dieselben Ergebnisse schneller, gĂŒnstiger und verlĂ€sslicher.


Wie KI-Medienanalyse funktioniert

Von der Datensammlung bis zur Auslieferung

Der KI-gestĂŒtzte Analyseprozess lĂ€uft in vier Schritten ab: Datensammlung – per Crawling werden auf Millionen von Webseiten alle relevanten News- und Social-Media-Veröffentlichungen gesammelt, ergĂ€nzt durch Print-Datenbanken. Aufbereitung – Ton und Video werden in Text konvertiert, Veröffentlichungen in Einzelaussagen aufgespalten, Akteure identifiziert. Inhaltsanalyse – mehrere KI-Werkzeuge analysieren TonalitĂ€t, Reputationswerte und Themenzugehörigkeit. Auslieferung – die Ergebnisse werden zeitnah als Dashboard, PrĂ€sentation oder Textnachricht bereitgestellt.


QualitÀt der KI

Wie gut ist gut genug?

KI hat Grenzen: Ironie und Satire bleiben herausfordernd. Aber: Menschliche Codierer haben eine Fehlerrate von 15 % – sehr gut trainierte KI-Werkzeuge erreichen dasselbe Niveau oder ĂŒbertreffen es. Der entscheidende Faktor ist das Training: Allein fĂŒr die TonalitĂ€tserkennung sind weit ĂŒber 10.000 TestdatensĂ€tze nötig. Die QualitĂ€t der KI-Werkzeuge eines Anbieters ist damit das zentrale Differenzierungsmerkmal im Markt.


Make or Buy?

Der schnellste Weg zur KI-basierten Medienanalyse

KI-Werkzeuge sind heute leichter verfĂŒgbar als je zuvor – aber der Trainingsaufwand und die technischen HĂŒrden fĂŒr eine eigene Lösung sind fĂŒr die meisten Kommunikationsabteilungen zu hoch. Die Empfehlung des Impulspapiers: Einen spezialisierten Dienstleister beauftragen, der das bewĂ€hrte 9-Kennziffern-Framework der AG CommTech umsetzt. Dieses Modell erfasst mit nur 9 Kennziffern die gesamte Wirkungskette vom Input (Publication, Promotion) ĂŒber Output (Visibility, Engagement, Conversion) und Outcome (Action, Resonance, Reputation) bis zum Outflow (Brand Value).

Was dieses Impulspapier leistet

Klarheit

VerstĂ€ndliche ErklĂ€rung, wofĂŒr KI in der Medienanalyse gebraucht wird – und wofĂŒr ausdrĂŒcklich nicht.

QualitĂ€tsmaßstab

Konkrete Kriterien fĂŒr die Bewertung von KI-Anbietern: Trainingsumfang, Fehlerrate und QualitĂ€tskontrolle als entscheidende Unterscheidungsmerkmale.

Umsetzungspfad

Das 9-Kennziffern-Framework der AG CommTech bietet den direkten Einstieg in die KI-basierte Medienanalyse – bereits mit Pilotkunden erprobt.

Autoren & wissenschaftliche Begleitung
+
Jörg Forthmann
IMWF
Andreas Rossbach
Acronis
Prof. Dr. Lothar Rolke
em., Hochschule Mainz
Marina Weise-Bonczek
Barmenia

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