- 7. April 2026
- Veröffentlicht durch: bandup media UG
- Kategorien:

Datenkultur: Zwischen Aufklärung und Upskilling
Starter-Kit: Wie Kommunikationsteams eine gelebte Datenkultur aufbauen – und welche Rollenprofile sie dafür brauchen
Auf einen Blick
Die wichtigsten Erkenntnisse
62 % der Kommunikatoren planen, in den nächsten zwölf Monaten in Weiterbildung zu investieren – ein Anstieg von 35 % im Vorjahr. Upskilling ist keine Option mehr, sondern Pflicht.
Generative KI wurde mit 71 % als wichtigste Schlüsselkompetenz für die Zukunft der Kommunikation identifiziert.
Datenkultur entsteht nicht durch einmalige Schulungen, sondern durch Vorleben, Schritt-für-Schritt-Vorgehen und konkrete Datenerfolge im Tagesgeschäft.
Fünf neue Rollenprofile definieren das zeitgemäße Kommunikationsteam: Creative Data Translator, CommTech Strategist, Prompt Engineer, Content Creator und Transformation Manager.
Wo steht die Branche?
Während 55 % der im CommTech Index 2024 Befragten ihre Fähigkeiten zur Identifikation neuer Technologien als gut einschätzen, ist das ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr (61 %). Die größten Hürden für den Technologieeinsatz: fehlende Kompetenzen im Team und mangelnde Systemintegration. Gleichzeitig ist die Bereitschaft zum Upskilling deutlich gestiegen – 62 % planen Weiterbildungsinvestitionen, verglichen mit nur 35 % im Vorjahr.
Datenkultur bedeutet dabei mehr als Technikwissen: Data Culture umfasst gemeinsame Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen, die datenbasiertes Arbeiten zur Selbstverständlichkeit machen. Was genau das für ein Team bedeutet, hängt stark von Branche, Größe und Reifegrad ab.
Wie Datenkultur im Team entsteht
Das Starter-Kit gibt sieben konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau einer gelebten Datenkultur:
- Leadership Commitment: Führungskräfte müssen datenbasiertes Arbeiten vorleben – Praktiken etablieren sich schneller, wenn sie von oben kommen.
- Messgrößen mit Sorgfalt auswählen: Nur messen, was durch das eigene Handeln tatsächlich beeinflusst werden kann.
- Governance & Datenzugriff sicherstellen: Fehlende Transparenz erzeugt Frust und verhindert Datenkultur. Rollen- und Rechtekonzepte schaffen Abhilfe.
- Kontext vermitteln: Analytische Entscheidungen erklären – welche Alternativen wurden erwogen, warum dieser Ansatz?
- Datenvisualisierung und Schulungen: Klare Dashboards und praxisnahe Trainings sind kein Nice-to-have, sondern Voraussetzung.
- Datenerfolge feiern: Best Practices und positive Fallstudien transparent kommunizieren.
- Analysen bauen, die dem eigenen Team helfen: Wenn datengetriebenes Arbeiten im Alltag Zeit spart, wird aus Pflicht eine geschätzte Option.
Und der wichtigste Grundsatz: Schritt-für-Schritt statt einmaligem „Big Bang”. Data Sessions und Learning Snacks statt klassischer Schulungen. Leuchtturmprojekte statt Vollrollout.
Welche Kompetenzen Kommunikationsteams heute brauchen
Das Starter-Kit beschreibt fünf neue Rollenprofile, die zeitgemäße Kommunikationsteams ergänzen sollten:
- Creative Data Translators: Übersetzen komplexe Daten in handlungsorientierte Entscheidungsvorlagen und kreative Inhalte.
- CommTech Strategists: Entwickeln integrierte Strategien, die klassische Kommunikation mit Daten und Technologie zusammenführen – der strategische Taktgeber der Abteilung.
- Prompt Engineers für Comms: Verantworten die Erstellung und Optimierung von KI-Prompts für Kommunikationsthemen – mit hoher inhaltlicher Kompetenz als Voraussetzung.
- Content Creators: Entwickeln und verbreiten innovative Inhalte unter Einsatz von KI und neuen Technologien.
- Transformation Manager: Begleiten das Team durch Veränderungsprozesse, bauen Brücken zwischen klassischer und digitaler Kommunikationswelt und fördern die Datenkultur von innen heraus.
Ergänzend braucht es agile Führungskräfte, die Teams durch technologische Veränderungen führen, Empathie zeigen und Mitarbeitende aktiv zur Nutzung neuer Tools befähigen.
Drei konkrete Einstiegspunkte
#1 Data Culture definieren: Ein gemeinsames Verständnis schaffen, was Datenkultur für das eigene Team bedeutet – bevor Tools oder Prozesse eingeführt werden.
#2 Schatzsucher identifizieren: Datenkompetente Teammitglieder finden, die Spaß daran haben, Datenschätze zu heben und interessante Erkenntnisse zu identifizieren.
#3 Kommunikationsstrategie checken: Prüfen, ob aktuelle Datensätze die übergeordneten Kernbotschaften unterstützen – und ob neue Erkenntnisse eine Strategieanpassung erfordern.
Nutzen
Was dieses Starter-Kit leistet
Orientierung
Faktenbasierter Überblick über den Stand der Branche und die größten Hürden beim Aufbau einer Datenkultur in Kommunikationsteams.
Umsetzungshilfe
7 konkrete Tipps und 3 Workhacks für den sofortigen Einstieg – pragmatisch, ohne großen Vorlauf.
Zukunftsfähigkeit
5 neue Rollenprofile und ein zeitgemäßes Skillset helfen, das Team für die Anforderungen von heute und morgen aufzustellen.
Mitwirkende
Autorinnen & Autoren
CECONOMY & MediaMarktSaturn
Otto Group
Körber
Otto Group
HIRSCHTEC
TecAlliance
Covestro
Download
Starter-Kit jetzt kostenlos herunterladen
Füllen Sie das Formular aus und erhalten Sie das vollständige Starter-Kit „Datenkultur: Zwischen Aufklärung und Upskilling” als PDF.
