SAP-Studie 2026: KI-Wertschöpfung steigt – aber Datenqualität bleibt das Kernproblem

SAP hat gemeinsam mit Oxford Economics zum zweiten Mal untersucht, welchen Wert Unternehmen tatsächlich aus KI ziehen. Befragt wurden 2.600 Führungskräfte aus 13 Ländern, darunter auch Deutschland. Die Ergebnisse zeigen ein Feld im Umbruch. 30 Prozent der Aufgaben in Unternehmen werden heute von KI unterstützt, in zwei Jahren sollen es 48 Prozent sein. Der erwartete ROI klettert von 16 auf 21 Prozent, deutsche Unternehmen liegen mit 24 Prozent sogar noch über dem Schnitt.

Gleichzeitig hakt es aber weiterhin an den Grundlagen. Nur 62 Prozent der Unternehmen halten ihre Daten für KI-tauglich, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. 73 Prozent nennen Datenqualität als größte Hürde für mehr Wertschöpfung. Und beim Thema Governance sehen sich lediglich 12 Prozent gut aufgestellt, während 69 Prozent der Beschäftigten regelmäßig oder gelegentlich nicht freigegebene KI-Tools nutzen.

Als größte Sorge im Umgang mit KI nennen die Befragten ungleich verteilte KI-Kompetenz in der Belegschaft, gefolgt von nachlassender Urteils- und Entscheidungsfähigkeit. Neben den technologischen Fortschritten bleiben (Weiter)-Qualifikationund klare Regeln mindestens gleichermaßen bedeutsam.



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