Whitepaper: Reputationsmessung

Whitepaper: Reputationsmanagement – So geht's!
Wirkungsmessung

Reputationsmanagement – So geht’s!

Was Reputation ist, wie sie gemessen wird und wie professionelles Reputationsmanagement funktioniert

📅 März 2023
📄 AG CommTech – Cluster Wirkungsmessung

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Die wichtigsten Erkenntnisse

Fast alle Kommunikatorinnen und Kommunikatoren finden Reputation wichtig – aber nur 19 % verfügen überhaupt über eine Reputationsanalyse.

Reputation entsteht durch Wahrnehmung: Sie verknüpft das Handeln der Vergangenheit mit dem erwarteten Verhalten in der Zukunft.

Social Listening ermöglicht heute zeitnahe und kosteneffiziente Reputationsmessung – als moderne Alternative zur klassischen Marktforschung.

Reputations- und Themenmanagement müssen zusammen gedacht werden: Themen stützen Reputationsdimensionen, die wiederum den Unternehmenswert treiben.

Was ist Reputation?

Wahrnehmung, die zählt

Reputation verknüpft das Handeln der Vergangenheit mit dem erwarteten Verhalten in der Zukunft. Sie beruht auf Wahrnehmung – erst wenn ein Unternehmen von Stakeholdern wahrgenommen wird, kann darüber geurteilt werden. Wichtig: Verschiedene Zielgruppen können ein und dasselbe Unternehmen sehr unterschiedlich wahrnehmen.

Reputation ist die übergreifende Größe für die gesamte Wahrnehmung einer Organisation – sie wird auch als „Summe aller Images” beschrieben. Wissenschaftlich belegt wirkt sie auf wirtschaftlichen Erfolg, Kreditrating, Investorenattraktivität, Arbeitgeberimage, Lieferantenbeziehungen, politischen Einfluss und Wettbewerbsvorteile.


Wie wird Reputation gemessen?

Von der Marktforschung zum Social Listening

Das bekannteste Modell ist der Reputation Quotient von Fombrun, der fünf Dimensionen unterscheidet: Management-Performance (22 %), wirtschaftliche Performance (21 %), Produkt- & Service-Performance (21 %), Nachhaltigkeits-Performance (18 %) und Arbeitgeber-Performance (18 %). Wer nur nach „der Reputation” fragt, springt zu kurz – entscheidend ist die Güte in den einzelnen Dimensionen, am besten im Wettbewerbs-Benchmark.

Für die Messung stehen zwei Wege zur Verfügung: Klassische Marktforschung (GfK, Kantar, Ipsos u.a.) liefert repräsentative Befragungsergebnisse – anerkannt, aber teuer und zeitaufwändig. Social Listening (IMWF, F.A.Z.-Institut, Brandwatch u.a.) wertet die gesamte öffentliche Kommunikation zu einem Unternehmen mit KI aus – deutlich schneller und kostengünstiger, abhängig von der Qualität des eingesetzten Modells.

Bis vor Kurzem fehlte eine Reputationsmessung, die schnell genug und zu vertretbaren Kosten Ergebnisse lieferte. Das hat sich grundlegend geändert.


Professionelles Reputationsmanagement

Themen und Reputation zusammen denken

Reputations- und Themenmanagement gehören untrennbar zusammen. Zunächst gilt es zu ermitteln, welche Reputationsdimensionen den größten Beitrag zur Gesamtreputation leisten und wie sich das eigene Profil vom Wettbewerb abgrenzt. Anschließend wird in Themenanalysen untersucht, welche Themen die strategischen Reputationsdimensionen bereits stützen, wo Defizite bestehen und welche Themen zur Differenzierung geeignet sind.

Die Analytik folgt drei Ebenen: Täglich verfügbare Themenanalysen für die operative Kommunikationssteuerung. Regelmäßig verfügbare Reputationsanalysen für die strategische Steuerung. Periodisch Unternehmenswert- und Brand-Value-Analysen für die Erfolgsmessung. Nur wer alle drei Ebenen bespielt, kann Reputation bewusst steuern – und den Mehrwert der Kommunikation für das Unternehmen nachweisbar machen.

Was dieses Whitepaper leistet

Grundlagenwissen

Fundiertes Verständnis davon, was Reputation ist, wie sie entsteht und welche wissenschaftlich belegten Wirkungen sie hat.

Methodenvergleich

Klare Gegenüberstellung von Marktforschung und Social Listening – mit konkreten Anbietern und Vor- und Nachteilen beider Ansätze.

Umsetzungspfad

Ein praxisnahes Modell zeigt, wie Reputations- und Themenmanagement in der täglichen Kommunikationsarbeit zusammenwirken.

Autoren & wissenschaftliche Begleitung
+
Andreas Rossbach
Acronis
Lea Waskowiak
Telefonica
Jörg Forthmann
IMWF
Prof. Dr. Lothar Rolke
em., Hochschule Mainz
Florian Koss
Triodos
Marie-Sophie Steffenhagen
Masterstudentin

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