The Communicator‘s Role in Driving Generative AI Adoption

Olivia K. Fajardo analysiert in der im Februar 2026 veröffentlichten Studie „The Communicator’s Role in Driving Generative AI Adoption“ des Institute for Public Relations (IPR) auf Basis von über 30 Interviews mit Kommunikations- und Technologieführungskräften die Einführung generativer KI in Organisationen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten in Kommunikationsabteilungen verändern.

Die führende Erkenntnis: Produktivität ist der dominierende Treiber der Einführung. 90 Prozent der Befragten nennen Effizienzgewinne als Hauptmotiv. Gleichzeitig zeigt sich ein Reifegradmodell mit drei Stufen: von punktuellen Anwendungen wie Textentwürfen bis zur unternehmensweiten Integration in Kernprozesse. Erfolgreiche Organisationen kombinieren technische Führung durch IT mit klarer Governance, Trainingsangeboten und sichtbarer Unterstützung durch das Top-Management. Während C-level Executives dafür verantwortlich sind, die AI Adoption zur Priorität zu ernennen, agieren Kommunikatoren als praktische Übersetzer zwischen IT und Organisation, gestalten interne Narrative und definieren Anwendungsfälle. 

 Auffällig ist jedoch, dass nur ein Teil der Organisationen eine konsistente „Change Story“ zur KI-Transformation kommuniziert oder systematisch Kennzahlen zur Nutzung erhebt. Hier entsteht ein Spannungsfeld zwischen operativer Nutzung und strategischer Verankerung. Als größtes Hindernis zeigt sich eine Abneigung gegen mögliche Risiken. Faktoren sind hier Cybersecurity und mögliche Urheberrechtsverstöße, aber die größte Sorge ist vor Reputationsschäden durch Misinformation in KI-generierten Inhalten. Das verdeutlicht die Notwendigkeit eines „Human-in-the-Loop“-Ansatzes: KI unterstützt zwar Entwürfe und Analysen, die endgültige Verantwortung und Urteilsmacht bleiben aber beim Menschen. Auf diese Weise wird KI zu einem Hebel für strategische Kapazität, Messbarkeit und kreative Arbeit.



Schreibe einen Kommentar