- 31. März 2026
- Veröffentlicht durch: Die Redaktion
- Kategorie: LESETIPPS
Employee Communucations Report 2026

Der Employee Communications Report 2026 von Ben Reynolds und dem Kommunikationsteam des Beratungsunternehmens Gallagher basiert auf Befragungen von mehr als 1.300 Kommunikations- und HR-Verantwortlichen aus rund 40 Ländern. Der Report erscheint im Rahmen der „Workforce Trends Report Series“ und untersucht, wie sich interne Kommunikation unter Bedingungen von permanentem Wandel, technologischer Beschleunigung und steigenden Erwartungen der Belegschaften verändert.
Zentrale Beobachtung ist eine wachsende Readiness Gap: eine Lücke zwischen den Risiken, mit denen Organisationen konfrontiert sind, und den Fähigkeiten ihrer Kommunikationsfunktionen, diese zu bewältigen. Viele Teams streben eine strategische Rolle an, doch nur ein kleiner Teil sieht sich tatsächlich dort angekommen. Ein wichtiger Unterschied zwischen leistungsfähigen und weniger reifen Funktionen liegt in der strategischen Verankerung. Teams mit klar formulierten, im Unternehmen bekannten Kommunikationsstrategien berichten häufiger über höhere Wirkung, bessere Messbarkeit und stärkeren Einfluss auf Entscheidungen. Gleichzeitig zeigt der Report, dass grundlegende Strukturen oft fehlen: Viele Organisationen arbeiten ohne formale Change-Kommunikationsansätze, ohne systematische Zielgruppenprofile oder ohne konsistente Messmodelle.
Ein zweites Muster betrifft die operative Realität der Kommunikation. Die Studie beschreibt eine Umgebung mit hohem Nachrichtenvolumen, wachsender Informationsüberlastung und zunehmender Erschöpfung der Belegschaft. Risiken wie Burnout, mangelnde Führungskommunikation oder fehlende strategische Orientierung werden von vielen Befragten als zentrale Herausforderungen genannt. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass zielgruppenorientierte Ansätze – etwa Segmentierung, persönliche Ansprache oder stärkeres Zuhören – diese Risiken spürbar reduzieren können.
